Zum
dritten Mal veranstalteten der Musikverein
Beinstein und die Abteilung Singen des Turnerbundes Beinstein am vergangenen
Samstag den „Musikalischen Herbst“. Ein
abwechslungsreiches Programm und ein gut
organisierter Ablauf
ließen keine Langeweile aufkommen. Gäste
und
Zuhörer konnten sich in der vollbesetzten
Beinsteiner
Halle
wieder von der Leistungsfähigkeit der beiden
großen
musikalischen Gruppierungen in der Ortschaft
überzeugen.
Den Auftakt machte die neue Bläserklasse des Musikvereins. Sie wurde abgelöst von der neu gebildeten Jugendkapelle des Musikvereins. Beide Jugendgruppen wurden von Sonja Schleiß geleitet und konnten sich über einen großen Applaus für ihren mutigen Auftritt freuen.
Die Kapelle des Musikvereins unter Leitung von Musikdirektor Peter Kuchar eröffnete mit dem Marsch „Rudolfsklänge“ von Rudolf Herzer und einem Querschnitt aus der Operette „Das Pensionat“ von Franz v. Suppé den nächsten Programmblock.
Der Männerchor legte mit seinen Beiträgen ein Bekenntnis zur traditionellen deutschen Chorliteratur ab: „Frisch gesungen“ von Friedrich Silcher und „Das Lied der Berge“ auf der einen Seite und zwei Loblieder auf den Wein auf der anderen: „Im Wein liegt Sonnenschein“ sowie „Weinland“ waren seine Titel. Eine ausgewogene Besetzung und ein ausdrucksvoller Vortrag ließen die Zuhörer genau hinhören und die Stücke genießen.
Der gemischte Chor „Cantamos Beinstein brachte mit dem Spiritual „Oh happy day“ und dem Song „Somebody loves me“ von George Gershwin einen neuen Sound und Schwung in die Halle. Mit den beiden feinfühlig vorgetragenen Volksliedern „Erlaube mir fein´s Mädchen“ und „Kein schöner Land“ in ungewohntem Gewand zeigte Cantamos, dass dieser Chor sowohl deutsches Liedgut als auch moderne Songs sehr gut interpretieren und damit die Zuhörer begeistern kann.
Wie in den beiden vergangenen Jahren auch, war es dann beim Auftritt von Mirjam Bauer mucksmäuschen still in der Halle. Bei ihren Solovorträgen „Mondlicht“ aus dem Musical „Cats“ und „Can you feel the love tonight“ aus „König der Löwen“ verzauberte sie das Publikum mit ihrer wunderbaren und kraftvollen Sopranstimme.
Zum krönenden Abschluss des Konzertes gelangte erneut der gemeinsame Auftritt der Kapelle mit den beiden Chören, diesmal mit „The Coquest of Paradise“ und „Time to say goodbye“ – beides Songs, die beim Einmarsch von Boxer Henry Maske bei Weltmeisterschaftskämpfen erklangen und danach ungeahnte Verkaufserfolge erzielten. Das Publikum forderte auch hier eine Zugabe. Mit dem Schwabenlied kamen die Akteure dem gerne nach und beschlossen damit einen Abend, der – lebendig und informationsreich moderiert von Michael Fronz - allen Beteiligten viel Freude bereitet hat.
Zur guten Stimmung hat auch die hervorragende Bewirtung mit einer breit gefächerten Auswahl an Speisen und Getränken durch das Team Brunnenstuben beigetragen.
Wir haben das Programm auch zum Download im PDF-Format.
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