Der Brunnen mitten in Beinstein und die herrliche Fassade des
Rathauses boten am 15. Juli wieder eine wunderbare Kulisse für
die öffentliche Chorprobe der beiden Chöre des
TB Beinstein.
Bei herrlichem Wetter hatten sich pünktlich zahlreiche
Besucher eingefunden und auf den Stühlen rund um den Brunnen
Platz genommen, nicht ohne sich schon mal mit einem Glas Wein, Schorle
oder Wasser und einer Butterbrezel zu erfrischen und zu
stärken.
Nach der Begrüßung durch Abteilungsleiter Adolf Wente übernahm Dirigentin Mirjam Bauer, die an diesem Tag auch Geburtstag hatte, sogleich das Kommando, lockerte Knochen, Muskeln und Stimmbänder der Sängerinnen und Sänger – und der Zuhörer - auf, so dass sie mit gestärkten Lungen mit den Chorproben beginnen konnten.
„Cantamos Beinstein“ erarbeitete drei sehr
unterschiedliche Chorsätze: „An Irish
Blessing“, „La cucaracha“ –
auch mit einer von Siggi Bayer gedichteten deutschen und speziell
Beinsteiner Version - und einem recht originellen Satz der
„Schwäbischen Eisenbahn“.
Der Männerchor begann mit „Cielido Lindo“,
einem ebenfalls „ausländischen“ Lied und
bewies, dass er auch mit schwierigen Chorsätzen fertig wird.
Danach folgten aber bekannte deutsche Lieder: das Heimatlied und das
Schifferlied.
Mirjam Bauer gestaltete die Proben sehr realistisch,
erarbeitete schwierige Stellen mit einzelnen Stimmen, korrigierte und
lobte ihre Sänger, so dass jedes Lied am Schluss
aufführungsreif präsentiert werden konnte.
Sie moderierte die einzelnen Stücken jeweils launig an und
schaffte es zum Abschluss, auch die Zuhörer in einen
gemeinsamen Kanon einzubinden. Mit den beiden
„Nationalhymnen“ der Badener und Schwaben endete
der Gesangsteil des Abends, der in lockeren Gesprächen in
kleinen Gruppen gemütlich ausklang.
Die beiden Chöre sind am Sonntag,
22. August, nachmittags im
Rahmen der Sängerhocketse
wieder zu hören.
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