Die Sänger trafen sich auch in diesem Jahr wieder in großer Zahl zu ihrem traditionellen Sparschweinschlachten in den Brunnenstuben. Der Männerchor unter Leitung seines Vize Werner Staudenmaier stimmte die versammelten Frauen und Männer auf einen gemütlichen Abend ein, bevor das Essen gebracht wurde und man sich zunächst den leiblichen Genüssen widmete.
Danach wie immer Kultur in Form von Beiträgen von Hermann Ilg und Doris Kütterer. Unser Hausdichter hatte einiges in Reimen, Prosa und sogar gesungen zu bieten, was die Geschichte der Namensgebung Beinsteins erhellte, aber auch einiges aus dem schwäbischen Alltagsleben bis hin zu diversen Dessous demonstrierte. Doris Kütterer erzählte von den Besuchen Herrn Ackermanns und seiner Frieda in einem einschlägen Lokal und beschrieb im Detail eine „ganz gewöhnliche Singstunde“ - man hätte fast meinen können: des Männerchores. Dieser zeigte dann aber noch einmal, was er kann, und erntete von den Damen für einige Lieder von „Wir sind die Könige der Welt“ bis „Von der Traube in die Tonne“ kräftigen Beifall.
Wie immer wurde es wieder spannend beim Schätzen des Inhalts des Sparschweins mit der Aussicht auf attraktive Preise, die diesmal an Gerda Klink, Reingard Gatzuras und Hilde Zerrer gingen, die dem tatsächlichen Inhalt am nächsten kamen, und an Werner Staudenmaier, der sich am meisten (nach unten) verschätzt hatte.
Die gemütliche Runde hielt sich noch eine ganze Weile, bis sie sich allmählich auflöste, nicht, ohne dass die Damen vom Sängervorstand, Eberhard Klein ein Rose mit auf den Heimweg gereicht bekamen.
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