Die
Kulturreise 2008 führte die Sänger am 25. und 26.
Oktober an den Rhein in die Region zwischen Rastatt und dem
Kaiserstuhl. Pünktlich um 8.00. Uhr startete der von Norbert
Nauck gelenkte Bus bei recht kühlem Wetter, das aber einen
herrlichen Herbsttag versprach.
26 Mitglieder der Abteilung Singen mit ihren Frauen machten den ersten
Stopp an der Staustufe des Rheins bei Iffezheim.
Nach einer Stärkung erfuhren sie von Siggi Bayer viel
Interessantes über die Aufstauung des Flusses, das Kraftwerk
und die Fischtreppe.
Dann ging´s zur nahen Rennbahn. Auch hier, organisiert von
Renate Bayers rennbegeistertem Bruder, für die meisten neue
Informationen aus berufenem Munde über Ablauf der Pferderennen
und die dazu gehörenden Einrichtungen. Und dann
natürlich: Zuschauen bei drei Rennen! Was für eine
spannende Angelegenheit! Packend auch die Wetten, bei denen allerdings
keiner die Rennbahn mit einem großen Gewinn verlassen hat.
Aber kleine Gewinne machen auch Freude und kleine Verluste tun nicht
sonderlich weh.
Nächster Höhepunkt am Nachmittag: Besichtigung des
Narrenmuseums in Kenzingen. In einer spaßigen
Führung brachte Frau Tießler den Besuchern aus
Beinstein die Geschichte der facettenreichen Oberrheinischen Fasnet
nahe und erklärte die einzelnen Masken und Figuren, den
Zusammenhang zur Lebensweise oder einzelnen Ereignissen ihres
jeweiligen Herkunftortes: Der Silberklopfer, der Korkenzieher, die
Krütthexe, das Tannenzäpfli und der Flekuari und
viele andere mehr wurden so richtig lebendig.
Im „Engel“ in Grafenhausen gab es für die
inzwischen recht abgekämpften Ausflügler die
verdiente Stärkung und Musik mit einem Alleinunterhalter.
Natürlich musste auch der Chor für den Auftritt am
nächsten Morgen proben.
Sonntag: wieder ein herrlicher Tag! Auf dem Programm stand der
Kaiserstuhl. Zunächst Fahrt nach Breisach hinauf zum
Münster St. Stephan mit seinem wunderbaren
geschnitzten gotischen Hauptaltar (11,63 m hoch) von Hans Loy (HL).
Dort der Auftritt der Sänger aus Beinstein unter Leitung ihres
Vizedirigenten Werner Staudenmaier in dem Gotteshaus mit der
großartigen Akustik.
Danach ein geführter Besuch in dem kleinen Städtchen
Burkheim mit seinem historischen Ortskern hinter dem barocken Stadttor
und dem Korkenziehermuseum. Gleich weiter zur Rundfahrt durch den
Kaiserstuhl, seinen Weinbergen, Obstwiesen, Terrassen und kleinen
Weinorten, die jede und jeden begeisterte. Dazu eine Sondereinlage:
Norbert Nauck fährt durch den Europapark Rust, wo die
gigantischen Fahrgeschäfte bewundert werden konnten.
Nach einem rustikalen Grill-Buffet zum krönenden Abschluss:
einer Fahrt auf Schifferbooten im Naturschutzgebiet
„Taubergießen“ (vom Grundwasser gespeiste
Quellen): Natur pur im Grenzbereich zwischen Deutschland und
Frankreich. Tier- und Pflanzenbeobachtungen, nur
„gestört“ von einigen Paddelbooten.
Ein überraschender Sektempfang zum Abschluss und dann
zurück in die Heimat – nach einem unvergesslichen
Wochenende.
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